The Cure – A Forest

TheCureAForest

Ihr kennt bestimmt dieses nostalgische, sehnsuchtsvolle Gefühl, dass sich einstellt, wenn man seine Lieblingsplatten von früher wieder rauskramt. Ich höre mir gerade meine alten Cure-Platten an und da ist es, dieses „sich erinnern“, dieses „ich wusste es schon damals“, dieses „ich hab’s euch doch immer gesagt“, dieses „ich bin zu Hause“ Gefühl. Es ist wirklich verrückt, ich habe schon so viel unterschiedliche Musik gehört. Es war wirklich viel geniales Zeug dabei, virtuos, komplex oder auch simpel und einfach schön. Aber es gibt immer diese eine Platte, diesen Song, diese Band, die für immer bleibt. Und weil diese Musik so großartig ist und ich mit ihr aufgewachsen bin, eröffne ich heute eine neue Kategorie:

Riffs From The Crypt

Yeah! Gitarrenriffs von der dunklen Seite. Kalt und effektiv. Gitarrenriffs aus einem Musikgenre, dass meistens eher mit Image und Äußerlichkeiten verbunden wird und nicht so sehr mit den musikalischen Fähigkeiten der Gitarristen. Und es sind auch oftmals nicht die technischen Kunststücke, die den Reiz dieser Musik ausmachen. Viel spannender ist für mich die Frage, wie man als Gitarrist diesen Sound, diese Atmosphäre kreiert. Gerade Robert Smith (wer nicht Bescheid weiß, das ist der Sänger und Gitarrist von The Cure, eigentlich ist er The Cure) hatte nur wenige Stunden bei einem richtigen Gitarrenlehrer. Er fand den regulären Gitarrenunterricht laut seiner Biografie auch ziemlich öde. Aber oftmals sind es gerade diese Querdenker, die der Musik neue Impulse geben.

Nennt es Gothic, Gothic Rock, Gothic Metal… wir waren früher Grufties 😉 Mal sehen, wo uns die musikalische Reise hinführt. Mit The Cure fange ich an, aber dann kommen solch geile Sachen wie Sisters of Mercy, Fields of the Nephilim oder auch Tiamat.

Jetzt erstmal jedoch „A Forest“. Für mich ist der Song ganz großes Kino. Mit einfachsten Mitteln die größtmögliche Wirkung erzielen. Ein Gitarrenriff so einfach und genial, dass man seine Großmutter an den Teufel verkaufen würde, wenn man es doch nur hätte selber schreiben dürfen.

Der Song beginnt mit den berühmten Tönen, die zuerst noch relativ frei über einen düsteren, schwirrenden Synthiesound gespielt werden. Dann setzen die Drums ein und das Riff wird, mit einer kleinen Abwandlung, wiederholt. Ich denke, die Noten erklären sich mal wieder von selbst.

Die Gitarrenbegleitung in den Strophen und das Gitarrensolo am Ende des Songs hebe ich mir für den nächsten Workshop auf.

Bis dahin

Riff Your Life! Riff Your Day!

 

Wer diese Platte nicht hat, ist selber schuld.

 

Cure_AForest_1

 

Cure_AForest_2

 

 

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