David Gray – Lately

DavidGray_LifeInSlowMotion

Vielleicht bringt Euch ja ein Gletscherbild die notwendige Abkühlung während dieser glutheißen sommerlichen Tage… 😉

Die CD „Life In Slow Motion“ von David Gray lief vor einigen Jahren auf der Tour mit Stefan Jürgens in Dauerrotation… im Tourbus, während des Soundchecks, nachts auf dem mp3-Player. Aus irgendeinem Grund konnten wir nie genug davon bekommen. Immer wenn es hieß „Mach doch mal Musik an!“, war es schon fast peinlich, aber wir landeten regelmäßig wieder bei David Gray…

Wer auf große Songs, große Gefühle und großen Sound steht, den wird diese Platte zutiefst berühren. Gib ihm die Zeit und David Gray singt sich in Dein Herz. Versprochen!

 

Unser heutiger Workshopsong „Lately“ kommt erst einmal recht harmlos daher. Einfache Akkorde, schöne Melodie… nichts Besonderes denkt man sich. Aber wie so oft sind es diese Kleinigkeiten, die manchen Songs das gewisse Extra geben.

Zugegeben, ich hatte mich schon länger mit ungeraden Taktzahlen auseinandergesetzt. Deswegen fiel es mir auch nicht schwer, den 7/8tel Rhythmus mitzuzählen, auf dem das Intro-Strophen-Riff des Songs basiert. Da wir im deutschen Musikraum aber sehr stark von einer 4/4tel Musik geprägt sind, ist es für viele erst einmal nicht leicht, diese „krummen“ Rhythmen zu hören, mitzuzählen und dann auch eventuell noch zu mögen. Wie immer ist es gut, sich mit neuen Dingen ein wenig Zeit zu lassen. Der Rest kommt dann meist von allein.

Damit einem das Zählen von Rhythmen wie 5/4tel, 7/8tel, 11/8tel und ähnlichen leichter fällt, kann man diese meist in kleinere „Häppchen“ unterteilen. Den heutigen 7/8tel Takt würde ich folgendermaßen zählen:

1 – 2  /  1 – 2  /  1 – 2 – 3

Schaut Euch die Noten an, dann dürfte klar sein, was ich damit meine. Die 7 Achtel sind nicht in einer „Kette“ notiert, sondern in Grüppchen zu 2 Achtel, 2 Achtel und 3 Achtel. Alles klar ? 😉

 

Nun zum Gitarrenriff. Ich habe es in zwei Varianten notiert. Von den gespielten Tönen unterscheiden sie sich gar nicht.

Die erste Variante kannst Du spielen, wenn Du keinen Kapodaster hast oder den Song lieber ohne einen solchen spielen willst. Im Refrain hättest Du in diesem Fall die Akkorde in der tieferen, fetteren ersten Lage zur Verfügung.

Wenn man sich jedoch Liveaufnahmen von David Gray anschaut, spielt er in diesem Song seine Martin-Akustikgitarre mit einem Kapodaster im 5. Bund. (Auch der Gitarrist seiner Band auf der Life-DVD „Life in Slow Motion“ spielt das Gitarrenriff mit Kapodaster.) Die Vermutung liegt also nah, dass er  bei den Aufnahmen auch einen benutzte. Wie auch immer, die zweite Variante lässt sich durchaus bequemer greifen und ist für mich die bevorzugte.

DavidGray_Lately_1

 

Im Chorus wechselt David Gray dann vom 7/8tel in einen normalen 4/4tel Takt. Dadurch bekommt dieser Teil eine Größe, die einen als Zuhörer abheben lässt. Wahnsinn!

Die aufgeschriebenen Noten orientieren sich an der E-Gitarrenbegleitung. Achtung! Wir befinden uns immer noch mit dem Kapodaster in der 5. Lage.

 

DavidGray_Lately_2 DavidGray_Lately_3

Ich hoffe, Euch hat dieser Workshop gefallen. Wie immer freue ich mich über Kommentare von Euch. Bei Fragen, fragen!

Bis dahin, genießt das Leben und

ROCK YOUR LIFE! RIFF YOUR DAY!

 

 

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.